Wir wollen leben…

..in einer geschlechterdemokratischen und einwanderungs(selbst)bewussten Gesellschaft, die für alle Menschen emanzipatorische Entwicklungs- und Bildungschancen bereithält,

..in einer zivilen und friedliebenden Gesellschaft, in der kulturelle Verschiedenheiten als neugierig machende Herausforderung begriffen werden,

..in einer Gesellschaft, die Integration als einen vielseitigen Veränderungsprozess aller gesellschaftlicher Gruppen bewältigt, an dem sich also die (heutige) Mehrheitsgesellschaft mit Respekt und Solidarität beteiligt.

Was wir tun und warum…

Der gemeinnützige Verein Kulturen im Kiez engagiert sich für eine bewusste, interkulturelle Gemein-schaft im Kiez. Unser Fokus liegt auf der Förderung von Frauen und Männern, Kindern und Jugendlichen aller Herkünfte im Sinne einer geschlechterdemokratisch verfassten Gesellschaft.

Bisher organisieren und realisieren wir niedrigschwellige Deutsch-Kurse für Frauen im Kiez: Lernen lernen, das Projekt Lebenslauf als Kulturtechnik – Dichtung und Wahrheit mit Konversationskurs, das Projekt Weddinger Kiezmütter (wieder neu in Planung für 2013), die Qualifizierung der Brunnenkiezmütter, das Projekt Kiezmütter im Soldiner Kiez, Keine Angst vorm JobCenter, Spielen und Lernen – Mütter und Kinder auf dem Weg in die Schule in Moabit, das Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt Blickpunkt Jugend, das Projekt Väter & Söhne und im Tandem mit dem südostEuropa Kultur e.V. das Projekt Roma-Horizonte, darin insbesondere einen Alphabetisierungskurs mit Bürokratie-Training für Romni in Kooperation mit der VHS Mitte und nicht zuletzt das Weddinger Mütterbüro (Mütterberatung und -begleitung, Mütter-Projektewerkstatt, Familienbibliothek, Mütter-Öffentlichkeitsarbeit).

Wir organisieren die Qualifizierung für Mütter zu Vorleserinnen, gemeinsame Ausflüge, Interkulturelles Kochen.

Um Vernetzung mit anderen Frauengruppen/ -organisationen und Angeboten für Frauen besonders im Wedding bemühen wir uns erfolgreich.

Unsere Projekte wurden bisher gefördert und unterstützt durch die Programme LOS, LSK, Stärken vor Ort und Soziale Stadt, durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und die Veolia-Stiftung.

Ort unserer Frauenarbeit ist ein kleines, von Außen gut einsehbares Ladenlokal in der Reinickendorfer Straße 105 unweit des Nettelbeckplatzes. Hier lernen Frauen aller Altersgruppen und vielfältiger kultureller, religiöser und sozialer Herkünfte mit- und voneinander. Sie schaffen neue Strukturen und treten so aus ihrer Isolation und Anonymität heraus. Durch Ermunterung zur und den gebotenen Rahmen für Eigeninitiative entwickeln sie Stärken und Selbstbewusstsein.

Die Kinder- und Jugendbeteiligungsarbeit findet statt in der Maxstraße 14, am hinteren Leopoldplatz. Unser Ladenlokal dort ist offizielles Jugendbeteiligungsbüro. 

Rita Süssmuth ist unsere Schirmherrin.

Berlin im April 2012